Das Leben, wie es ist und seine Zwischentöne

Bäume und Wurzeln (4)

23. Juli 2010

Hier wieder mal ein paar ausdrucksstarke Bäume und Wurzeln, die Steppenwolf gesehen hat.

Bäume und Wurzeln
Und hier findet man die ganze Sammlung von Bäumen und Wurzeln, die immer wieder erweitert wird.

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Kraftvolle Orte auf YouTube

22. Juli 2010

Nun gibt es auch einen interessanten Channel auf YouTube, wo man Videos kraftvoller, mystischer und energetischer Orte finden kann.


– klick –


Nicht anonym sein

22. Juli 2010

Gelegentlich vergisst der Steppenwolf die Monatskarte für Bahn zuhause. Dann muss er sich vor Antritt der Fahrt beim Zugbegeliter melden und der entscheidet dann nach Lust und Laune, ob der Steppenwolf so mitfahren kann (weil er ihn vom Sehen her kennt) oder er den Ausweis (zzgl. Bearbeitungsgebühr) nachreichen muss.

Heute hatte der Steppenwolf den Auswei mal wieder daheim liegen gelassen. Als er dem Zugbegleiter sein Missgeschick erzählte, meinte der nach einer kurzen Pause, dass es ok sei: “Ich kann mich nicht an viele [Menschen] erinnern, aber an Sie schon.” Erstaunlich, denn mit Zugbegleitern hat der Steppenwolf nie etwas zu tun und spricht auch nicht mit ihnen.
Aber ein schönes Gefühl, wenn sich Menschen an einen erinnern, obwohl man mit ihnen eigentlich nichts zu tun hat.


Wenn das Herz über den Kopf siegt

21. Juli 2010

Der Steppenwolf hat erst vor kurzem für sich erkannt, dass das “nicht lieben können” vielleicht doch ein “nicht lieben wollen” ist. Wie er darauf gekommen ist? Intuition und die Tatsache, dass es sich nicht schlecht anfühlt. Und wenn das wirklich so ist, ist es nicht besonders aufbauend; tröstlich nur, dass das die notwendige Grundlage dafür ist, dass man sich dadurch weiter entwickelt, wenn man es annimmt.

Gestern war der Steppenwolf mit A. im Biergarten; mit der Frau, in die er absolut verliebt ist. Mit der Frau, die er nicht mehr sehen wollte. Mit der Frau, die ihn in ein Wechselbad der Gefühle gestürzt hatte.
Dass sie (bis vor kurzem) einen Freund hatte, hat er klaglos akzeptiert, aber es war wegen seiner wirren Gefühle eine anspruchsvolle Lernaufgabe. A. ist nun wieder solo ist, aber das bedeutet für den Steppenwolf nicht zwangsläufig, dass er zum Angriff übergeht. Wenn es sein soll, dass A. und der Steppenwolf zusammen kommen sollen, wird es auch so passieren, egal wie lange es dauert.
Als A. und er den teilweise gemeinsamen Heimweg antraten, saßen sie sich in der U-Bahn gegenüber und sahen sich zufällig in die Augen. In diesem Moment, der eine Ewigkeit dauerte, konnte er in A.s Augen ihre Seele sehen, die voller Liebe, Offenheit und Wärme war; er sah den wahren Menschen – und ihr ging es genauso! Da wurde dem Steppenwolf bewusst, dass er wirklich tiefe Gefühle zu A. hat und sie spüren kann, auch wenn er daran gezweifelt hatte. In diesem wunderbaren Moment waren zwei Herzen in Liebe miteinander verbunden, wissend, dass es nur einen Weg für sie geben kann!

Wie es mit A. und dem Steppenwolf weiter geht, weiß er nicht. Sie werden sich beide erst in vier Wochen wiedersehen, wenn beide nach ihren Urlauben in der Arbeit sind. Das klingt lange, aber ist es nicht. Steppenwolfs Herz ist stark und voller Freude auf das, was kommen wird -egal, was es sein wird!-, denn es freut sich, dass es ihm beigebracht hat, wie man liebt und fühlt; wie ein Sieg des Herzens über den Kopf.


Geschichten aus dem Alltag: Kluge Gedanken, wo man sie nicht vermutet

21. Juli 2010

Ein paar Minuten vor der Abfahrt, kam der Steppenwolf an den Zug und rauchte eine Zigarette. Nicht weit entfernt, in der Tür, standen zwei Jugendliche im Ghetto-Outfit.

1. Jugendlicher: Hey Alder, alles fit im Schritt? Fährst Du in die Arbeit?
Steppenwolf (gedacht): (Hoppla, was wird das denn jetzt?)
2. Jugendlicher: Alder, fährst Du in die Arbeit?
Steppenwolf: Ja.
1. Jugendlicher: Geht ja ned anders. Kostet ja alles Asche und ohne Arbeit keine Asche. Krass!
Steppenwolf (wollte was sagen):
1. Jugendlicher: …aber tun musst Dus ned, Alder!
Steppenwolf (überrascht): Ja, stimmt!
[...]
2. Jugendlicher: Schönes Leben noch!

Total verrücktes Gespräch! Der Steppenwolf, jederzeit völlig entspannt und in interessierter Erwartung, wie das Gespräch weiter gehen wird, war schon einigermaßen sprachlos. Und es hat ihn sofort an seinen Beitrag “Niemand MUSS irgendetwas machen” erinnert…

Als die Jugendlichen aber dann an der nächsten Station mit ihren Fahrrädern dann ausgestiegen sind, konnte ein Mann der hereinstürmenden Menschen es wieder nicht abwarten, bis die beiden mit Rädern ausgestiegen waren und pampte sie unfreundlich mit Steigt endlich aus, ihr Kasperl” an. Es freute den Steppenwolf, dass die beiden schlagfertig freundlich mit “Schöne Arbeit noch, Alder” antworteten und ihm somit den Wind aus den Segeln nahmen.

Der Steppenwolf freute sich, dass er die Situation mit den beiden Jugendlichen ohne Vorbehalte erst einmal kommen lies, nichts bewertete und so dem Augenblick die Chance gab, interessant und erfreulich zu werden! Und die beiden wurden ihm sympathisch, auch wenn gleich sie laut und auffallend waren.


Tierliebe oder Egoismus?

20. Juli 2010

Steppenwolfs Kollegin hat eine 19-jährige Katze, die seit einiger Zeit sehr krank ist. Sie frisst und säuft nicht mehr, bewegt sich nicht mehr viel und kann auch nicht mehr laufen. Mit dieser Katze fährt sie nun jeden Tag zum Tierarzt, damit die Katze Infusionen, Spritzen und Tabletten bekommt. Der Steppenwolf, offen wie er ist, hat gefragt, wie es nun weitergehen soll. Meine Kollegin meinte, dass die Katze natürlich noch operiert wird, weil sie höchstwahrscheinlich Krebs hat.
Und die zweite Katze -20 Jahre-, die sie auch noch haben, wird seit über einem Jahr quasi künstlich mit Tabletten und Spritzen am Leben gehalten, nachdem sie damals schwerst krank war.

Entschuldigt bitte recht schön, schimpft mich was ihr wollt, aber das soll Tierliebe sein? Das sind eher Probleme mit Themen wie “Tod” und “Loslassen können” und purer Egoismus, nichts anderes! Würde sie ihre Katzen lieben, hätte sie sie den Weg gehen lassen, den jedes Lebewesen irgendwann geht.

Versteht den Steppenwolf bitte nicht falsch; nicht jedes Lebewesen, das schwer krank ist, würde er aufgeben. Aber wenn -wie in diesem Fall- die Katzen ein biblisches Alter erreicht haben, muss man nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen, ein Leben künstlich zu verlängern.


Besondere Orte: Burgruine Rumburg

20. Juli 2010

Die Burgruine Rumburg liegt nordwestlich von Enkering und ist eine hoch- bis spätmittelalterlichen Wehranlage, von der sich noch größere Reste der Umfassungsmauern erhalten haben.
Ein wunderbar, verwachsener Platz mit herrlicher Aussicht auf das kraftvolle Altmühltal. Die Umgebung mit Vorburg lädt absolut zum Wandern und Erkunden ein.

Weitere Besondere Orte
Burgruine Rumburg
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Wieviel ist ein Menschenleben wert?

19. Juli 2010

Der Steppenwolf ist hier über einen sehr interessanten, wenn auch bizarren, Artikel gestolpert? Darin geht es um die Frage, wieviel ein Menschenleben in Geld wert ist.

Spiegel Online: “Was kostet der Tod?


Die Liebe: Ich kann nicht – ich will nicht

18. Juli 2010

“Ich möchte mal mein Herz nicht mehr im Griff haben,
einfach loslassen und trunken vor Liebe sein.
Dann würde der Regen in meinem Gesicht anders schmecken
und die Welt wäre ein Teil von mir.
Aber nein – ich kann nicht.

Ich will nicht”.

(Steppenwolf)

Schmerzhaft für den Steppenwolf, da es ein immer währendes Thema für ihn ist und er immer weg sieht, wenn es wieder zur Bearbeitung ansteht.
Übrigens inspiriert durch das Buch “Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte” von Paulo Coelho.


Weisheiten (16)

18. Juli 2010

“Wer den Tod nicht fürchtet, lebt wirklich”.

(Steppenwolf)