Das Leben, wie es ist und seine Zwischentöne

Es geht einfach nichts vorwärts

3. August 2010

Nachdem die Besucher- und Leserzahlen eher sinken als steigen, geht der Steppenwolf davon aus, dass das, was er schreibt und denkt, so anders ist, dass es wirklich niemanden interessiert. Es könnte aber auch sein, dass er als Spiegel wirkt und die Menschen reflektiert – und wer möchte schon auf seine dunklen Seiten und Baustellen hingewiesen werden?

Dem Steppenwolf macht es auf jeden Fall weiterhin Spaß, seine Gedanken zu schreiben, egal ob es jemanden interessiert oder nicht.


Selbstreflektion – Die Wohnung ist sauber

2. August 2010

Heute hat der Steppenwolf die Wohnung auf den Kopf gestellt und gründlich aufgeräumt und gereinigt. Es war ein sehr befriedigendes Gefühl für ihn und hat ihm ausnehmend Spaß gemacht!

Wenn man aber hinter diese Putzattacke sieht, ist das das Schema, sein Leben zu bereinigen und klar Schiff zu machen. Und wenn es nicht die Sache sind, die wirklich angegangen werden sollten, dann muss eben die Wohnung herhalten!


Apokalypse

2. August 2010

ApolkalypseZum Vergrößern ins Bild klicken


Schmerz – endlich wird man wahrgenommen

2. August 2010

Gestern war der Steppenwolf beim Pizza essen und saß in dem Garten der Pizzeria. Es kam eine Familie mit 4 Kindern (Jungs), wobei der Jüngste deutlich jünger als die anderen 3 waren. Und wie es so ist, rannten die Kinder herum, bis der Jüngste ein Stufe übersah und mit seinem Knie auf Beton segelte. Er fing (verständlicher Weise) sofort das plärren an und wurde dann von seinem Vater getröstet. Nach 15 Minuten, als der Ober schon ein Pflaster und einen Lutscher zur “Wundheilung” (der leichten Schürfwunde) vorbeigebracht hatte, plärrte der Juge noch immer wie am Spieß und es war kein Wunder warum.

Endlich bekam der Junge die Aufmerksamkeit, die er sich wünschte und aus seiner Sicht konnte nichts besseres passieren, als dass er sich verletzt. Das egalisierte sein Aufmerksamkeitsdefizit und er nutzte es leidlich aus. Nach 25 Minuten plärrte er aber noch immer und jetzt bekam er eine gehörige Ansage von seiner Mutter, worauf hin er dann ganz schnell dass (mittlerweile) Weinen aufhörte und wieder vorsichtig das Spielen anfing.

So endete der Tag für den Jungen wirklich perfekt, denn er bekam zum Essen eine Cola, er hatte seine Pizza und er war einige Zeit Mittelpunkt der Gesellschaft.

Das könnte auch noch interessant sein:
Schmerz ist Erziehungssache


Weisheiten – Die Wahrheit

1. August 2010

Die Wahrheit hat wenige Worte.

(Steppenwolf)


Bäume und Wurzeln (5)

31. Juli 2010

Noch mal ausdrucksstarke Bäume und Wurzeln, die der Steppenwolf auf seinen Ausflügen gefunden hat.

Bäume und Wurzeln
Und hier findet man die ganze Sammlung von Bäumen und Wurzeln.

Bilder mehr >>


Es ist noch nicht soweit…

30. Juli 2010

Auf der Fahrt mit seiner Kleinen im Auto zu einem Freizeitpark, ist dem Steppenwolf auf der Autobahn etwas passiert (oder besser: nichts passiert). Er fuhr mit gemütlichen 120 km/h auf der rechten Spur, als es plötzlich einen dumpfen lauten Knall tat. Das Auto zeigte aber keine Veränderungen im Fahrverhalten und im Rückspiegel war auch nichts zu sehen, aber als er wieder den Blick nach vorne richtete, bemerkte er gerade noch ein riesiges schwarzes Teil vor dem Auto aufschlagen. Instinktiv riss der Steppenwolf das Auto auf die mittlere Spur (gleichzeitig mit dem Außenspiegelblick, so viel Zeit muss sein ;-) und fuhr an der qualmenden Lauffläche eines LKW vorbei. Was war passiert? Bei einem vor ihm fahrender LKW platzte der Reifen und der flog in hohem Bogen vor Steppenwolfs Auto. Diese Lauffläche qualmte genauso heftig wie die Felge, von der sich der Reifen verabschiedet hatte.

Gut zu wissen, dass Steppenwolfs Zeit noch nicht gekommen ist, denn er hatte schon mehr ähnliche Begegnungen der außerirdischen Art.


So bin ich

30. Juli 2010

Steppenwolfs Kleine meinte gestern, dass sie ihn zweimal malen würde; das erste Mal, wie er ist und das andere Mal, wie er aussieht. Die Ergebnisse sind beeindruckend:

Wie der Steppenwolf ist
Fledermaus Es soll eine Fledermaus sein, aber aussehen tut es (aus Steppenwolfs Sicht) nach etwas ganz anderem; der erste Eindruck war bestenfalls ein Vampir.  Ob die roten Beine Blut getränkt sind? Laut Aussage fliegt der Steppenwolf auf dem Bild gerade über der Sonne…

Wie der Steppenwolf aussieht
Pfarrer Das Schwarze auf Steppenwolfs Kopf sind seine Haare, aber sehen nach einer Mitra aus, der Kopfbedeckung eines Bischofs. Und die schwarze Kleidung verstärkt den Eindruck, dass es sich hier um einen kirchlichen Würdenträger handelt. Die Hand der Figur sehen nach einem Herz aus, soll aber eine Hand sein – trägt er ein Herz in der Hand?).
Interessant ist das Bild auf jeden Fall, denn der Steppenwolf hält nicht sonderlich viel von den “großen” Kirche (“Ist Spiritualität und Religion dasselbe?“)

Als der Steppenwolf beide Bilder sah, dachte er an den Ausspruch einer Freundin, die ihm sagte, dass er Teufel und Heiliger sei. Vielleicht hat es mit dieser Polarität etwas zu tun? Er liebt auf jeden Fall die Bilder seiner Tochter und die entsprechenden Interpretationen dazu.


Der Ton macht die Musik

29. Juli 2010

Heute war der Steppenwolf mit seiner Kleinen in einem Schwimmbad. Im großen Becken mit Wellen sich die sich an einer Leine fest, weil sie noch unsicher beim Schwimmen ist, besonders bei Seegang. Als ein jugendliches (korpulentes) Mädchen sich auf dem Seil abstützte, ging seine Kleine mit dem Seil unter. Der Steppenwolf sah zu dem Mädchen und blaffte sie rüde mit “Musst Du das Seil unter Wasser drücken?” an. Das Mädchen verneinte völlig verschüchtert und ging wieder herunter.

In diesem Moment war dem Steppenwolf klar, dass sein Verhalten unmöglich war, denn das hätte man auch anders sagen können. Es tat ihm um das Mädchen leid und er war dazu auch noch wie  gelähmt, sich bei ihr zu entschuldigen. Der einzige Lichtblick war, dass er sein Verhalten wenigstens sofort erkannte.
Alles, was er in der Theorie weiß (und auch die meiste Zeit leben kann), entwischt ihm in der Praxis gelegentlich und er ist nicht der Höfliche, Ausgeglichene und der, der er gerne sein möchte.


Traum vom 29.07.2010

29. Juli 2010

Heute Nacht hatte der Steppenwolf wieder einen sehr charakteristischen Traum, der ihm seine Baustellen aktuellen Lebensaufgaben überdeutlich gezeigt hat. Hier der Originaltext aus der Nacht:

Ich bin mit ein paar Menschen in Bangkok im Urlaub. Wir fahren die Tour der Müllabfuhr mit und kommen jedes Mal wieder ins Hotel zurück. Zu zweit helfen wir einer alten Frau die Treppenstufen hoch, obwohl sie meint, dass wir ihr nicht helfen müssen. Sie ist sehr klapprig und klein.
Ein Flugzeug mit 6 Triebwerken startet, es sieht wie ein Space Shuttle aus [Nachtrag: wie die Trägerrakete eines Space Shuttles]. Das Flugzeug startet, schafft es aber nicht und stürtzt ab. Die ganze Stadt geht in einem sehr lauten Feuerball unter. Unser Hotel in der Nähe des Flughafens ist total zerstört uns wir verlieren alles. Das alles können wir vom Balkon eines Hoteels mit dem schönsten Blick der Stadt erkennen. Wir beschließen, uns bald zuhause zu melden, dass wir ok sind.