Das Leben, wie es ist und seine Zwischentöne

Koan 公案

24. Juni 2010

Ein Koan 公案 wird der Ansatz sein, den der Steppenwolf weiter verfolgen wird, um mit seinem Ego klar zu kommen. Koan ist eine kurze Anekdote oder Frage, die völlig sinnlos ist, weil sie nur intuitiv und nicht verstandesmäßig gelöst werden kann. Es werden die Grenzen des logischen Denkens durchbrochen und der Verstand wird ruhig.
Der Steppenwolf denkt aber nicht so abgehoben, sondern will damit nur erreichen, dass sein Verstand einfach ruhig wird – reaktiv statt aktiv. Und er hat auch schon eine Idee… (Wo bin ich, wenn ich nicht bin?)

Koan bei Wikipedia


Geplante Beiträge

24. Juni 2010

Bei der Änderung des Erscheinungsbildes ist dem Steppenwolf ein wichtiger Block in der Seitenleiste abhanden gekommen. In diesem Block standen die Themen, über die er hier noch schreiben möchte. Es handelt sich um

  • Erwartungshaltung
  • Macht
  • Was ist Spiritualität? (→ Beitrag)
  • Flucht und Sucht
  • Was ist Liebe? (→ Beitrag)
  • Das Ego (→ Beitrag)

Den letzten Punkt wirde der Steppenwolf in noch nicht absehbarer Zeit in Angriff nehmen. Jetzt, wo er noch so sehr mit sich selbst beschäftigt ist, geht das (noch) nicht. Aber er freut sich sehr auf das Thema “Liebe” und sammelt schon fleißig Gedanken…


Läuft das Leben auch manchmal an Euch vorbei?

23. Juni 2010

Habt ihr das auch manchmal, dass das Leben scheinbar total an Euch vorbei läuft – ihr ferngesteuert seid? Ihr hört Leute etwas sagen, aber es erreicht Euch überhaupt nicht, als hättet ihr es gar nie gehört? Ihr kommt Euch wie ein Fremdkörper vor?
Dem Steppenwolf geht es heute so und ist absolut erstaunnt, denn er kennt dieses Gefühl nicht. Ihm ist so, als würde er quasi wie in einer Parallelwelt sein, so fremd kommt ihm seine Umgebung heute vor. Er hörte seine Chefin zwar etwas zu ihm sagen, aber es schien ihm so, als wäre sie ganz weit weg. Dazu dröhnt der Tinnitus unvermindert und stärker denn je in seinem linken Ohr!

Und…: Nein, der Steppenwolf hat nichts eingeworfen!


2012 – eine persönliche Betrachtung

23. Juni 2010

Wer sich mit Spiritualität und deren verschiedenen Formen und Richtungen beschäftigt, wird über kurz oder lang irgendwann auch auf das Thema “2012” stoßen; so auch der Steppenwolf. Als offener und interessierter Mensch fand er -mangels näherem Wissen- das Thema auch sehr interessant und hat sich das Buch “Bis zum Jahr 2012 Der Aufstieg der Menschheit” von Johannes Holey gekauft. Gelesen hat er dann gerade 93 (von über 430) Seiten gelesen, um das Buch dann als “unlesbar” bezeichnet auf die Seite zu legen (also kein Buchtipp). Da der Steppenwolf aber nicht der Mensch ist, der bewertet oder Dinge als Blödsinn bezeichnet (nur als “das ist nicht mein Ding”), hat er sich daran gemacht, im Internet erst einmal mehr Informationen zu suchen. Besonders interessante Suchergebnisse bekommt man durch die Suchphrasen “was passiert 2012” oder “2012 fakten“, bilde sich jeder seine eigene Meinung darüber. Gefunden hat der Steppenwolf dagegen nichts, was nur annähernd den Schluss zulässt, dass irgendjemand weiß, was passiert. Wenn man aber in Buchhandlungen in die Esoterik-Ecken schaut, wimmelt es nur von Büchern über 2012 und der Steppenwolf ist so frei zu sagen, dass eines besser als das andere ist.
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Weisheiten (13)

22. Juni 2010

Wir kennen uns schon so lange,
-schon seit meiner Geburt-
aber erst vor einiger Zeit
habe ich Dich richtig wahrgenommen.

Es wäre falsch zu sagen,
dass wir uns mögen;
Du magst mich und bist immer da,
nur ich ich lehne Dich ab.

Wir werden uns nie lieben,
auch wenn wir es nicht schaffen werden
ohne einander leben zu können
…Du mein Ego!

(Steppenwolf)


Wer löscht meinen Kopf?

21. Juni 2010

[Assoziativ geschriebener Beitrag]
Der Steppenwolf ist wegen des Gedankens heute früh mittlerweile ziemlich durch den Wind, denn er weiß nicht mehr, was er denken soll und welchen seiner Gefühlen er noch trauen darf. Der endgültige Auslöser war, dass er heute A. getroffen hat, in die er sich verliebt hat. Oder immer noch verliebt ist? Oder ist das ein Ablenkungsmanöver meines Egos? Redet sich das der Steppenwolf nur ein, weil er nicht alleine sein kann/ will? Der Bauch freut sich auf jeden Fall, wenn er A. sieht und hat dabei ein wunderbares Gefühl…

Der Steppenwolf möchte alles in seinem Kopf gelöscht haben!


Beispiel zum Gesetz der Resonanz

21. Juni 2010

[Assoziativ geschriebener Beitrag]
Heute Früh hatte der Steppenwolf -völlig unverhofft und ohne dem entsprechenden Auslöser- einen Gedankenblitz, der ihn erst einmal kurz überrascht hat. Ihm stand nämlich ganz plötzlich der Gedanke “Ich will gar keine Freundin” in den Sinn. Es war nur ein kurzer Moment, aber die Auswirkungen waren gravierend. Es hat sich nämlich gut angefühlt und das fand der Steppenwolf bedenklich.
Er wundert sich ja schon länger, dass er keine Freundin hat, obwohl er attraktiv und auch intelligent ist. Es gibt einfach keinen Grund, warum er auf Frauen nicht anziehend sein sollte, aber trotzdem ist er Single. Nachdem es nicht das erste Mal ist, dass er sich darüber wundert und schon früher (und immer wieder) darüber nachdachte, kam er schon mal auf den Gedanken, dass er keine Freundin möchte, aber verwarf ihn wieder, denn es stimmt einfach nicht. Wenn er in sich hinein hört, will er eine Partnerin, aber das scheint ein falsches Gefühl zu sein. Der wahre Wunsch scheint wirklich der zu sein, keine Frundin zu haben.

Das, was sich dann aber unweigerlich aufdrängt, ist auch zu hinterfragen, warum das so ist. Der Steppenwolf ist schon der Meinung, dass er eine Beziehung möchte, sich dort ganz einbringen Gefühle zeigen möchte (und kann). Wenn er aber keine Beziehung möchte hat er vielleicht doch Angst, Gefühle zu zeigen, was dann das Thema “Integration der Anima” ist, das seit Ruediger Dahlkes Vortrag am letzten Donnerstag ganz klar ein Thema ist.
Und welche Rolle hat das Ego in der ganzen Sache…?

Ok, der Steppenwolf nimmt das mal so an, aber würde schon gerne wissen, warum er sich auf A. mit Haut und Haaren einlassen wollte, was aber nicht ging, weil sie sich für einen anderen entschieden hatte. Da kommt aber ein anderes Schema ins Spiel, dass der Steppenwolf schon an sich entdeckt hat, nämlich dass er sich bei Frauen total einsetzt, die er in jeder Form attraktiv findet, die aber nichts von ihm wollen. Sprich: die Frauen, die er haben könnte, will er nicht und die, die er will, bekommt er nicht. [Nachtrag:]Klingt despektierlich, soll es aber nicht sein. Vorausgesetzt ist natürlich die entsprechende Chemie und das gewisse Etwas…

Resumeé: Das alles ist ein schönes Beispiel zum Gestz der Resonanz: das, was ich mir wünsche, bekomme ich letztendlich auch!


Gesetz der Resonanz – Manifestierung durch die Massen

21. Juni 2010

Dem Gesetz der Resonanz nach, dass alles in einer bestimmten Frequenz schwingt, zieht man das an, was man nicht will. Da verwundert es den Steppenwolf gar nicht, dass das bescheidene Wetter einfach nicht besser werden kann, wenn die ganze Nation über das “beschi….. Wetter” flucht. Es handelt sich also um ein Massenphänomen des “Gesetzes der Resonanz”.

Lustig, oder? Denkt mal darüber nach…


Bericht über den Vortrag von Ruediger Dahlke – und die Erkenntnis

20. Juni 2010

Der Steppenwolf war am Donnerstag in Ruediger Dahlkes Vortrag “Krankheit als Symbol“. Bei der Recherche vorher stieß er auf dessen Buch “Krankheit als Weg” und an die ins Endlose fortgesetzte Reihe der Celestine-Serie. Aus Steppenwolfs Sicht ist nur “Die Prophezeiungen von Celestine” wirklich lesenswert und der Rest der Versuch, aus dem Hype um dieses Buch Geld zu machen. So dachte er auch über Ruediger Dalkes Buch und bewertete damit auch den Vortrag, obwohl er gar nicht wusste, was ihn dort erwarten würde.

Der Steppenwolf hatte überhaupt keine Lust, zu dem Vortag zu fahren, aber machte es dann aber doch, nachdem ihm nach schwerem Kampf mit seinem Ego klar wurde, dass es vielleicht doch hilfreich sein könnte. Dementsprechend betont genervt und ablehnend setzte er sich dann in den Hörsaal und wollte das, was nun kommen würde, gar nicht annehmen. Der Steppenwolf war absolut Ego-gesteuert, aber erfreulicher Weise nicht so schlimm, dass er die Menschen dort bewertet hat, wie er es damals bei Samarpan gemacht hatte.

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Ein endzeitlicher Traum

20. Juni 2010

Der Steppenwolf ist sich der Macht und Aussagekraft der Träume bewusst und hat -neben fast täglichen Träumen- heute das geträumt und notiert (Originaltext aus der Nacht):

Ich träume, dass ich auf der Flucht bin, weil Unmengen von Schnee kommen. Ich stehle Geld, und stelle fest, dass es 5.000 DM statt Euro sind. Ich fliehe mit anderen Menschen und der Schnee kommt. Es ist endzeitlich!

Gefühlt war dieser Traum negativ, wenn auch nicht bedrohlich.  Trotzdem ist er ein Signal, wenn der Steppenwolf ihn auch nicht deuten kann. Relevante Punkte dürften “Flucht“, “Schnee“, “die Zahl an sich” und das Gefühl, dass es endzeitlich ist (ähnlich dem Film “The Day after tomorrow“).


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