Das Leben, wie es ist und seine Zwischentöne

Besondere Orte: Felsgruppe bei Dürnberg

29. Juni 2010

Auf dem Weg vom Druidenstein Kröblitz ins Höllbachtal fiel ihm nach Dangelsdorf rechts im Wald ein paar Steine im Wald auf. Er hielt an,setzte zurück und fand zurück gesetzt eine ausgefallene Felsgruppe aus Granit. Diese ist stark bemoost und lädt zum Verweilen ein. Wenn man dann den Hang bis auf den Kamm geht, findet man weitere Formationen. Und auf der anderen Seite des Hanges (Westseite) befindet sich eine sehr ausdrucksstarke und beeindruckende Felsgruppe.

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Felsgruppe Dürnberg
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Besondere Orte: Druidenstein Mäbenberg

29. Juni 2010

Zwischen Abenberg und Georgensgmünd, befindet sich im Mäbenberger Wald der Druidenstein. Um diesen auffallende Sandsteinfelsen ranken sich Sagen als Opferplatz keltischer Prister gaben, was ihm auch zu seinem Namen im 19. Jahrhundert verholfen hat.
Druidenstein Mäbenberg
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Koan – gelöst?

28. Juni 2010

In dem Beitrag “Koan 公案” hat der Steppenwolf für sich festgestellt, dass ein Koan der Ansatz sein könnte, mit seinem Ego klar zu kommen. Ein Koan ist ja -in seinem Fall- eine sinnlose Frage, die sinnlos ist, weil sie nur intuitiv und nicht verstandesmäßig gelöst werden kann.

Steppenwolfs Koan ist die Frage “Wo bin ich, wenn ich nicht bin?“, mit der er sich beschäftigt hat. Am Wochenende war er dann lange in der Natur und hat seine Gednaken kommen und gehen lassen, wie es ihnen gepasst hat. Er genoss die wunderbare und kraftvolle Umgebung, die ihn ziemlich ruhig werden lies. Und als er da so lag -die Fliegen, Mücken und Ameisen störten ihn überhaupt nicht- und über die Frage nachdachte, kamen ihm zwei Gedanken: Erstens sollte die Frage nicht “Wo bin ich, wenn ich nicht bin?” heißen, sondern

Wo bin ich, wenn ich nicht wäre?“.

Und zweitens fiel ihm ein, dass die Antwort darauf ein:

Überall!”

- ein reines Bauchgefühl!


Besondere Orte: Druidenstein in Kröblitz

28. Juni 2010

In Kröblitz/ Opf. befindet sich in einem kleinen Wäldchen am Ortsrand eine eindrucksvolle Anhäufung von Granitsteinen, dem “Druidenstein“. Es wird vermutet, dass es sich um eine Opferstätte der Druiden handelt, was aber nicht nachweisbar ist ist. Alles in allem ein sehr beeindruckender Ort.
Druidenstein in Kröblitz
Der Steppenwolf fand diesen Druidenstein sehr schnell und erhoffte sich, dort Energie zu tanken. Das ging aber nicht in dem Maße, wie er es sich erhofft hatte. Aber er konnte spüren, dass dieser Ort etwas Besonderes ist, was auch schon etwa ist, denn das ist ja auch spüren. Der Steppenwolf genoss den Aufenthalt dort und ruhte sich intensiv aus, wobei er richtig herunter kommen konnte. Wenn er wieder besser in der Lage ist, die Energien und Kräfte besonderer Orte und der Natur überhaupt zu spüren, wird er auf jeden Fall wieder dort hin fahren.

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Fußballspiel Deutschland – England – unreflektiert

27. Juni 2010

Wie der Steppenwolf in dem Beitrag “Kollektiv Gefühle zeigen und leben” schrieb, sehnt sich die Gesellschaft z. B. nach Fußballerfolgen, da sie kollektiv Gefühle zeigen und leben können. Gerade ist das Spiel Deutschland – England (4:1) zu Enge gegangen und es war ein geniales und historisches Spiel. Nun ist der Steppenwolf extrem gut gelaunt und wird zum Feiern in die Stadt fahren. Daher unterbleibt die Reflektion bei sich selbst! :-)

Der Steppenwolf war sich sicher, dass Deutschland gewinnt. Wieso? Habt ihr es nicht gespürt, dass heute irgendwie ein besonderer Tag ist, an dem einfach gar nichts schief gehen kann?


Indian fortune teller

26. Juni 2010

Der Steppenwolf wollte sich heute gerade ein Parkticket ziehen, als in dunkelhäutiger Mann ihn ansah und ihm immer wieder “Lucky man, you’re a lucky man” sagte. Der Steppenwolf dachte erst an einen betrunken Obdachlosen, ignorierte ihn und legte das Ticket ins Auto. Dann stand aber der englisch sprechende -wie sich dann heraus stellte- Inder wieder hinter ihm und wiederholte immer wieder “Lucky man, you’re a lucky man“. Er stellte sich als indian fortune teller vor und als Beweis, dass ich ihm wirklich glaube, beschrieb er er einen Zettel vor Steppenwolfs Augen (wobei er nicht sehen konnte, was) und gab ihn ihm in die Hand. Dann erzählte er etwas über den Steppenwolf:

  • Er denkt zu viel und selbst, wenn er im Bett liegt und die Augen geschlossen hat, denkt er immer noch
  • Er hat ein großes Herz und hilft immer den anderen, kümmert sich aber nicht um sich selbst
  • Er ist ein gesunder Mensch, aber missachtet seine Gesundheit sehr
  • Er mag den Buddhismus und wäre gerne, wenn es ginge, buddhistischer Mönch
  • Er ist seit 3 Jahren geschieden
  • Er hat eine fünfjährige Tochter
  • Die letzten 3 Jahre waren Steppenwolfs Neubeginn
  • Zwei Frauen sind aktuell in meinem Leben, eine davon ist eifersüchtig
  • Der Steppenwolf wird 83 Jahre alt

Alle Aussagen stimmen! Ich halte wenig von Wahrsagen, aber nachdem dieser Mann solche exakten Details nicht wissen konnte, war der Steppenwolf schon beeindruckt. Dann fragte er mich nach meiner Lieblingsblume und der Steppenwolf antwortete “Tulpe”, um keine Standardantwort zu geben. Außerdem wollte der fortune teller eine Zahl zwischen 1 und 10 wissen und der Steppenwolf gab die “3″ an. Dann musste er das Blatt in seiner Hand öffnen und dort stand “Tulpe” und “3″!

Dem Steppenwolf ist klar, dass es eine Art Bettler war, aber woher kannte der Inder die ganzen Details, die nicht mal gute Freunde richtig zusammen kriegen?

Und der Steppenwolf ist wirklich ein glücklicher Mann!


Selbstreflektion – Schadenfreude

25. Juni 2010

Der Steppenwolf hat sich gestern bei herrlichstem Wetter und einer Maß Bier am wunderschönen Chinesischen Turm in München das Fußball-Spiel Slowakei gegen Italien angeschaut; also ein Tag, wie er schöner nicht sein hätte können. Und der Steppenwolf hat sich riesig gefreut, dass Italien verloren hat. Das an sich wäre ja ok gewesen, aber als ein dort anwesender Amerikaner fragte, ob die Deutschen die Italiener nicht mögen, kam der Steppenwolf ins Grübeln. Er antwortete zwar, dass die Italiener ndas Weiterkommen nicht verdient hätten weil sie so schlecht Fußball spielen würden (was als Antwort völlig ausreichend war), aber dahinter steckt einfach mehr. Grund genug, sich Gedanken darüber zu machen.

Wieso sind die Menschen (in dem Fall inklusive dem Steppenwolf) voller Schadenfreude? Er denkt, dass das an vielen Faktoren liegt und im gestrigen Fall daran:

  • Es war wegen des verlorenen Halbfinale 2006 in Deutschland
  • Außerdem verbindet beide Nationen im Fußball eine leidenschaftliche Antipathie
  • Ehrlich gesagt auch, weil sie keinen besonders schönen Fußball spielen und sich einfach so durch duseln

Das alleine reicht dem Steppenwolf noch nicht und denkt auch noch an folgende Punkte:

  • Es ist sehr einfach sich darüber zu freuen, dass anderen etwas passiert, aus dem wunderbaren Gefühl heraus, dass es einem nicht selber passiert ist
  • Aus mangelndem Respekt und Einfühlungsvermögen
  • Wegen fehlender Sympathie und Liebe zu den Menschen im Allgemeinen
  • Wegen der archetypischen Grundhaltung unserer Gesellschaft, in der es völlig normal ist, schadenfroh zu sein
  • Erziehungssache. Wenn man es nicht anders kennt, wird einen die Schadenfreude immer begleiten.

Der Steppenwolf weiß nicht, was es bei ihm war, aber er freut sich immer noch, wenn auch nicht mehr so fest wie gestern.


Traum vom 25.06.2010

25. Juni 2010

Der Steppenwolf hatte heute wieder einen sehr außergewöhnlichen Traum, nach dem er erschrocken aufgewacht ist. Hier die Originalaufzeichnung aus der Nacht:

Ich strande auf auf einer Insel im Meer. Dort ist alles verlassen. Ich schaue mich um und finde eine Krabbe und einen Frosch. Der Frosch sagt mir, dass hier das Böse ist, obwohl kein Lebewesen da ist. Als ich beide freilasse, frisst sich die Krabbe an einem Kadaver satt und wird fett und böse. Ich opfere den Frosch und merke, dass ich sterben werde. Der Frosch will vor der fetten Krabbe fliehen, aber ich kicke ihn wieder zu ihr und renne weg.

Auch wenn dieser Traum sehr martialisch klingt, ist es von der Symbolik her ganz klar ein Abbild Steppenwolfs momentaner Entwicklung.


Geschichten aus dem Alltag (10): Wenn die Liebe fehlt

25. Juni 2010

Der Steppenwolf gestern nach der Arbeit wieder in der U-Bahn unterwegs und konnte eine lieb-lose Situation beobachten.

Ein älterer, griesgrämig dreinschauender Mann saß auf einer Bank und wartete auf eine U-Bahn, als eine Frau mit einem jungen verspielten Hund an ihm vorbei gehen wollte. Der Hund freute sich (grundlos;-), sprang an dem Mann hoch und legte beide Pfoten auf das Bein des Mannes. Der Mann tickte völlig aus, stieß den Hund weg und schrie die Frau an. Es freute mich, dass die Frau völlig gelassen blieb, den Hund einfach weg zog und einfach ging. Der Mann regte sich so sehr auf, dass er einen hochroten Kopf bekam und dauernd seine Hose abwischte. “So ein blöder Hund…“, “…die Frau war völlig unmöglich…” und “…eigentlich sollte man sich die Reinigung der Hose zahlen lassen!” waren seine sehr verärgerten Aussagen, mit denen er den Menschen in seiner Umgebung, darunter auch mich, beglückte. Ich überlegte mir kurz, ob ich einen entsprechenden -passenden- Spruch ablassen sollte, aber entschied mich dagegen, da es reine Energieverschwendung gewesen wäre.


Der Mann bekam eine wunderbare Projektion von dem Hund, aber konnte sie nicht erkennen – wie auch, wenn die Liebe so ganz weg ist wie bei ihm! Der Steppenwolf bedauerte den Mann, denn er hatte das Gefühl, dass dieser Hund wohl eines der wenigen Lebewesen war, dass ihn vorbehaltlos Liebe entgegen gebracht hat.


Koan 公案

24. Juni 2010

Ein Koan 公案 wird der Ansatz sein, den der Steppenwolf weiter verfolgen wird, um mit seinem Ego klar zu kommen. Koan ist eine kurze Anekdote oder Frage, die völlig sinnlos ist, weil sie nur intuitiv und nicht verstandesmäßig gelöst werden kann. Es werden die Grenzen des logischen Denkens durchbrochen und der Verstand wird ruhig.
Der Steppenwolf denkt aber nicht so abgehoben, sondern will damit nur erreichen, dass sein Verstand einfach ruhig wird – reaktiv statt aktiv. Und er hat auch schon eine Idee… (Wo bin ich, wenn ich nicht bin?)

Koan bei Wikipedia