Das Leben, wie es ist und seine Zwischentöne

Was ist Spiritualität?

8. Juli 2010

Der Steppenwolf hat sich ja vorgenommen, über bestimmte Themen zu schreiben (siehe “Geplante Beiträge”) und hat sich als neues Thema die Frage “Was ist Spiritualität?” vorgenommen. Über diese Frage hat er sich dann viele Gedanken gemacht, was Spiritualität genau ist, hat viel geschrieben, hinzugefügt und wieder gestrichen und erwartete, dass es ein langer Artikel werden würde. Wurde es aber nicht, denn die Antwort ist extrem simpel:

Spiritualität ist Bewusst-Sein.

Nicht mehr und nicht weniger! Spiritualität ist das “Bewusst sein” (wie auch ”Bewusst Sein“), das seiner Selbst, seines Lebens, der Welt, der grundlegenden Gesetze (Resonanz, Polarität, Projektion) und des Seins. Auf den ersten Blick Gedanken scheint immer etwas zu fehlen, aber wenn man dann tiefer geht und mit allen Sinnen darüber nachdenkt, ist es vollkommen stimmig.

Die Erkenntnis, was Spiritualität ist, kam dem Steppenwolf plötzlich und aus heiterem Himmel und deswegen verwarf er das ganze gesammelte Material.

Das könnte auch interessant sein:
Ist Spiritualität und Religion dasselbe?


Der Mensch sieht immer nur, was er nicht hat

8. Juli 2010

Gestern ging das Spiel des Halbfinales der Fußball-Weltmeisterschft zwischen Spanien und Deutschland mit 0:1 aus. Der Steppenwolf vermeidet bewusst das Wort “verloren”, denn nichts ist verloren. Heute liest man in Zeitungen und Berichten Schlagzeilen wie “Deutschland gescheitert“, “Alles verloren“ oder “Der Traum ist aus“. Der Steppenwolf versteht das nicht, denn diese Schlagzeilen sind typisch! Jeder sieht nur das, war er nicht hat und nicht das, was er hat!

Deutschland hat eine junge, leidenschaftliche  Mannschaft, die wunderbare Spiele gegen absolute Top-Mannschaften abgeliefert hat, es waren die besten Spiele seit Jahrzehnten. Die Fußball-Fachwelt ist davon sehr angetan und zollt diesem Team höchsten Respekt. Was ist gestern passiert? Wir sind gegen eine absolute Top-Mannschaft verdient ausgeschieden, aber die Mannschaft hat mit ihrem Spiel die Herzen der Fans erreicht und das Wir-Gefühl in Deutschland wieder etwas mehr gestärkt.

Also freuen wir uns doch, dass wir mit einer sensationellen Mannschaftsleistung so weit gekommen sind und mit Fug’ und Recht stolz auf diese Jungs sein können, die eine große Zukunft haben werden!
Freuen wir uns über viele weitere tolle Spiele!
Freuen wir uns über die geile Zeit, die wir in den letzten 4 Wochen hatten!

Freuen wir uns über das, was wir haben und ärgern uns nicht darüber, was wir nicht haben!

Und Samsatg hauen wir Uruguay weg!


Es ist einfach schön…

7. Juli 2010

… wenn Steppenwolf seine Gedanken hier niederschreiben kann, wie er will. Er muss im Netz nicht erfolgreich oder populär sein, keiner muss es lesen oder kommentieren – er macht es aus Spaß an der Freud’.

Aber wenn nur ein Mensch etwas aus seinen Gedanken ziehen kann, ist das Erfolg genug!


Sagt nicht, ihr hättet es nicht gewusst

7. Juli 2010

Im Gegensatz zu den letzten Siegen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, vor denen der Steppenwolf immer ein gutes Bauchgefühl hatte, ist es heute anders. Der Steppenwolf kann nicht spüren, dass heute alles gut geht. Sein Bauch sagt also “Niederlage”. Sorry!

…aber der Steppenwolf irrt sich auch gern!

Ein richtig gutes Gefühl, sich auf sein Bauchgefühl verlassen zu können. Aber nicht schön, dass diese wunderbar spielende Mannschaft nicht ins Finale gekommen sind. Trotzdem: ihr spielt ein geiles Turnier und werdet Dritter!

(Der Steppenwolf hat auch schon sein nächstes Thema “Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein!”)


Steppenwolf liest nun “Krankheit als Weg”

7. Juli 2010

Nachdem der Steppenwolf dauernd über den Vortrag von Ruediger Dahlke und das Buch “Krankheit als Weg” schreibt, hat er es sich nun auch gekauft und angefangen zu lesen. Irgendwann schreibt der Steppenwolf dann vielleicht auch darüber. Und wenn es ihm gut gefallen hat, macht er mit den anderen Büchern aus der Serie weiter…


Demenz – Krakheit als Weg?

7. Juli 2010

Der Steppenwolf ist heute im Internet den sehr einfühlsamen Beitrag “Papas langsamer Abschied” gelesen. Darin geht es um einen Vater, der eine -sehr seltene- frontotemporale Demenz hat und von seiner Tochter in deren Freizeit versorgt wird. Der Krankheitsverlauf bringt es mit sich, dass der Betroffene sein Gedächtnis, sein soziales Verhaltensweisen und in der Schlussphase seine Sprache verliert; um nach ein paar Jahren nach Ausbruch der Krankheit zu sterben. Das ist -vereinfacht und symbolisch gesprochen- die Rückentwicklung zum Kind, bzw. Neugeborenen.

Als der Steppenwolf das in dem Artikel las, fiel ihm sofort der Vortrag von Ruediger Dahlke ein. Dort sprach Dahlke im ersten Teil des Vortrags “Krankheit als Symbol” auch über die Demenz. Aus seiner Sicht (und der Steppenwolf findet es auch sehr plausibel) ist es eines jeden Menschen Lebensziel, wieder zum Kind zu werden, was aber die wenigsten Menschen annehmen (bzw. wollen). Um aber wirklich auf diesen Weg der Kindwerdung hinzuweisen, treten Krankheiten in das Leben dieser Menschen, um diesen Weg durchzusetzen.

Der Steppenwolf wird hier sicher keine Rückschlüsse ziehen oder folgern, denn das steht ihm nicht zu. Auch wenn es hart ist, was er hier geschrieben hat, kann er es nicht ändern – der Gedanke, was der Grund der Demenz ist, kam ihm in den Kopf, als er den Artikel las. Es hat ihn alles sehr betroffen gemacht!

Wikipedia: Frontotemporale Demenz


Kalter Entzug

6. Juli 2010

[Assoziativ geschriebener Beitrag]
Der Steppenwolf ist total in A. verliebt und immer, wenn er sie sieht, geht ihm das Herz auf. Er hat den richtigen Zeitpunkt verpasst, sie für sich zu gewinnen und nun ist sie vergeben, aber seine Liebe ist geblieben. Steppenwolfs Herz sehnt sich sehr nach A. und muss dauernd an sie denken. Chancen auf  Änderung – nein! Daher wird er -ungeachtet, dessen was sein Verhalten bedeutet- sich zurückziehen und einen kalten Entzug machen.

Der Steppenwolf, weiß was hinter seinem Verhalten steckt, wird es aber nicht ändern.


Was soll mir das sagen?

6. Juli 2010

Der Steppenwolf war heute auf dem Weg zur U-Bahn auf einer steilen Rolltreppe -aufwärts- unterwegs, als eine sehr schlanke Frau an ihm vorbei ging. Er kannte diese Frau vom Sehen, denn sie ist sich ihrer Figur bewusst und zieht sich immer extrem figurbetont an. So auch heute, denn sie trug nur einen breiten Gürtel (= Rock), so dass die Pobacken halb herausrutschten. Zu allem Überfluss sah man dann auch noch die Farbe ihrer Unterwäsche (gar nicht auszudenken, wenn sie gar nichts darunter angehabt hätte…).

Aus Steppenwolfs Sicht war diese Frau sehr nuttig angezogen, aber mit diesem Gedanken kam auch die Frage, welche Projektion das nun wieder sein soll. Er akzeptiert völlig, wie die Leute sind (und sich anziehen), aber das fand er ziemlich unmöglich. Nur: warum findet er es dann unmöglich?

Der Steppenwolf denkt darüber nach!


Geschichten aus dem Alltag: Kindeserziehung

6. Juli 2010

Und noch mal die lieben Großeltern…

Der Steppenwolf war in einem großen Buchladen unterwegs, um sich das Buch “Krankheit als Weg” von Ruediger Dahlke zu holen. Es waren (wie schon auf dem Spielplatz) Großeltern mit ihrem Enkelkind unterwegs, dass voller Freude und Übermut an der großen, dort aufgestellten Klangschale gerieben hat. Da diese dann auch wirklich sehr intensiv geklungen hat, freute sich das Kind masslos und rief voller Freude seine Großeltern. “Sei leise, das stört die anderen Leute!” Die “anderen Leute” war nur der Steppenwolf und es hat ihn gar nicht gestört, dass ein kleines Kind laut ist, weil es sich freut. Überhaupt hat er gar nichts gegen Kinder oder den Lärm, den sie machen, denn er mag Kinder sehr gerne; außerdem sind sie unsere Zukunft!

Aber auch hier projizieren die Großeltern Teile ihrer Erziehung auf das Enkelkind, denn sie mussten gegenüber ihren Eltern auch immer still und gehorsam sein. Vielleicht ist es aber auch der schlimmste anzunehmende Fall, dass sie (unbewusst) Macht ausüben wollten.

Das könnte auch interessant sein:
Kindererziehung Old School


War früher alles besser?

5. Juli 2010

Nein, anders!

Der Steppenwolf hat die Tage mal über seinen aktuellen Beziehungsstatus nachgedacht. Er ist Single und das ist auch -wirklich!- gut so.  Als er aber darüber nachdachte, jetzt eine Frau kennen zulernen, kam im seine Jugend/ späte Jugend in den Sinn und wie es damals war; es wäre undenkbar gewesen, alleine zu sein.

Dem Steppenwolf fiel im direkten Vergleich dann auf, dass sich damals zwei Menschen kennen gelernt hatten und es dann einfach miteinander versucht haben. Keine Spielchen, keine Gedanken und Überlegungen, sondern ganz einfach nur “wir sind zusammen!“.

Heute geht das anders. Die Menschen von damals haben sich weiterentwickelt und sind älter geworden. Wenn man heute einen potentiellen Partner kennenlernt, dann versucht man es nicht einfach. Die Kennenlernphase in ein ziemliches Psychospielchen aus.und es geht primär nicht mehr um eine Beziehung, sondern es kommen (unbewusst) die Baustellen auf den Tisch. Es wird nicht mehr frei aus dem Bauch entschieden, sondern rational – Kopf statt Herz. Die Äußerlichkeiten sind wichtiger als die Gefühle und -Steppenwolfs Feststellung-wer möchte heute seinen Partner noch jeden Tag sehen? Es wird immer mehr zu einer Symbiose zweier Einzelgänger, die es nicht gelernt haben, alleine zu sein.

Denkt mal darüber nach!

Das könnte auch interessant sein:
Single sein und es bleiben